Die richtige Finanzierung beim Immobilienkauf

Wie die Europäische Zentralbank bereits ankündigte, wird in den kommenden Monaten der Leitzins angehoben.  Damit verteuert sich auch die Immoblienfinanzierung. Wer fest entschlossen ist, eine Immobilie zu erwerben, sollte daher schnell handeln.

Den Immobilienkauf richtig finanzieren

Mit der Entscheidung zugunsten eines Immobilienkaufs fällt zugleich die Entscheidung für eine zusätzliche Vorsorge im Alter. Mit dem Erwerb einer Immobilie stellt sich gleichzeitig ein neues Gefühl von Freiheit ein, denn Menschen, welche in ihren eigenen vier Wänden leben, müssen keine Angst vor Mieterhöhungen oder Kündigungen mehr haben. Auch mit falschen Abrechnungen von Mietnebenkosten müssen sich Menschen nicht länger herumärgern, die in ihrem eigenen Haus wohnen. Bevor allerdings eine eigene Immobilie gekauft wird, muss die Finanzierung des Immobilienkaufs sorgfältig geplant werden. Denn die wenigsten Menschen besitzen so viel Eigenkapital, dass sie davon eine Immobilie erwerben können. Daher müssen diese Menschen zusammen mit ihrer Hausbank oder einem anderen Geldinstitut die Finanzierung der Immobilie planen.

Eigenkapital ist bei der Immobilienfinanzierung ein großer Vorteil

Eigenkapital bedeutet bei der Finanzierung eines Immobilienkaufs immer einen Vorteil. Der erste Vorteil besteht darin, dass die Kreditsumme, welche bei der Bank beantragt werden muss, niedriger ist. Dadurch fallen weniger Zinsen an, die Laufzeit des Kredits ist kürzer und die monatlich an die Bank zu zahlenden Raten sind niedriger. Banken übernehmen die Finanzierung eines Immobilienkaufs zwar auch ohne Eigenkapital, verlangen aber in einem solchen Fall meist deutlich höhere Zinsen. Dieser höhere Zinssatz, welchen Immobilienkäufer ohne Eigenkapital an die Bank zahlen müssen, ist sozusagen ein Risikozuschlag.

Rechtzeitig für einen Immobilienkauf Eigenkapital ansparen

Junge Menschen, die bereits fest dazu entschlossen sind, einmal eine eigene Immobilie zu erwerben, sollten so früh wie möglich damit beginnen, Eigenkapital anzusparen. Eine beliebte Methode ist der Abschluss eines Bausparvertrages, in den monatlich eine beim Abschluss festgelegte Summe eingezahlt wird. Vom Arbeitgeber erhalten Bausparer vermögenswirksame Leistungen, die ebenfalls in den Bausparvertrag eingezahlt werden. Wenn der Bausparvertrag reif zur Zuteilung ist, kann das zugeteilte Kapital als Eigenkapital beim Immobilienkauf eingesetzt werden. Diese beliebte Form der Finanzierung eines Immobilienkaufs bietet noch den Vorteil, dass das in Anspruch genommene Bauspardarlehen ganz besonders zinsgünstig ist.

Die Baufinanzierung muss auf die persönlichen Lebensumstände abgestimmt sein

Bei der Aufnahme eines Darlehens zur Immobilienfinanzierung sollte größter Wert darauf gelegt werden, dass das Darlehen den persönlichen Lebensumständen entspricht. Wohneigentum erwerben die meisten Menschen nur ein einziges Mal in ihrem Leben und die Finanzierung des Wohneigentums sollte optimal an die Lebensumstände angepasst sein. Menschen, die zum Zeitpunkt des Immobilienkaufs bereits eigene Kinder besitzen, können nahezu zinslose Darlehen bei der Wohnungsbauförderungsanstalt beantragen, die sehr viel schneller zurückgezahlt sind als ein herkömmlicher Immobilienkredit, der von einer Bank gewährt wurde. Zu ebenfalls sehr günstigen Zinssätzen können Darlehen bei der Kreditanstalt für den Wiederaufbau beantragt werden. Durch die Berücksichtigung dieser Angebote bei der Planung der Finanzierung des Immobilienkaufs können so beträchtliche Geldsummen eingespart werden. Bevor bei einem Geldinstitut ein Antrag auf die Finanzierung eines Immobilienkaufs gestellt wird, sollte unbedingt im Internet ein kostenloser und unverbindlicher Kreditvergleich durchgeführt werden. Dieser Kreditvergleich bringt einen großen Nutzen und verpflichtet zu nichts.

Bild: Karen Roach – Fotolia.deSimilar Posts: